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Sonntag, 09. März 2014

Zeitzeugen berichten: 1938 – 2014

Zuletzt geändert am 23. Oktober 2022
Am 13. März 2014 stehen in einer Veranstaltung der Reihe "Kindheit und Jugend im Exil" die speziellen Erfahrungen junger Flüchtlinge im Vordergrund. Zu diesem Abend laden wir herzlich in die Wiener Fischerstiege.

IMPORT/EXPORT weist auf fol­gen­de Ver­an­stal­tung hin, die am 13. März 2014 in einer Koope­ra­ti­on zwi­schen dem Insti­tut für die Geschich­ten der Gegen­wart und der Öster­rei­chi­schen Gesell­schaft für Exil­for­schung in den Räu­men des Blink­licht Media Lab über die Büh­ne gehen wird:

Wie­ner Aka­de­mie des Exils | In der Rei­he Kind­heit und Jugend im Exil:
Zeit­zeu­gen berich­ten: 1938 – 2014 

Die spe­zi­el­len Erfah­run­gen jun­ger Flücht­lin­ge ste­hen im Vor­der­grund des aktu­el­len Schwer­punkts der Ver­an­stal­tungs­rei­he Wie­ner Aka­de­mie des Exils. Aspek­te wie die Flucht ohne Eltern, die Anpas­sung an bzw. der Zugang zu Aus­bil­dung in einer frem­den Spra­che oder die Iden­ti­fi­ka­ti­on mit dem Zufluchts­land wer­den, auch in Ver­knüp­fung des his­to­ri­schen Exils mit aktu­el­len Flucht­be­we­gun­gen nach Öster­reich, beleuch­tet. Der Aus­tausch zwi­schen Ver­trie­be­nen der 1930er Jah­re und jun­gen Migran­tIn­nen heu­te soll neue Erkennt­nis­se über die Belas­tun­gen, aber auch mög­li­chen posi­ti­ven Erfah­run­gen des Exils – die das Unrecht der Ver­trei­bung natür­lich nicht auf­wie­gen kön­nen – ermöglichen.

In der aktu­el­len Ver­an­stal­tung wird das von Ernst Schmie­de­rer im Rah­men des Blink­licht Media Lab initi­ier­te Pro­jekt WIR. BERICH­TE AUS DEM NEU­EN OE vor­ge­stellt, zu dem bis­lang rund 2.000 in Öster­reich leben­de Jugend­li­che mit ihren hand­schrift­lich ver­fass­ten Berich­ten bei­getra­gen haben.

Pro­gramm

Begrü­ßung & Mode­ra­ti­on: Fritz Haus­jell (öge) und Ernst Schmie­de­rer (Insti­tut für die Geschich­ten der Gegenwart)

Lesung aus den Berich­ten mit Cris­ti­na Uru­mov, Dejan Zikic, Heda Isae­wa und Fereshteh Hamidi, die als Kin­der oder Jugend­li­che aus ihren Hei­mat­län­dern Mol­da­wi­en, Rumä­ni­en, Tsche­tsche­ni­en, Afgha­ni­stan nach Öster­reich kamen (alle­samt Busi­ness Aca­de­my Donau­stadt, Klas­se Petra Boogman).

Prä­sen­ta­ti­on eines Radio-Inter­views mit dem Schau­spie­ler Otto Tau­sig, der als Jugend­li­cher nach Eng­land flüch­ten musste.

Dis­kus­si­on mit den jun­gen Autorin­nen und Autoren sowie den Zeit­zeu­gen Dora Schi­man­ko und Robert Ros­ner, die in der Kind­heit bzw. Jugend nach Eng­land flüch­ten mussten.

Dora Schi­man­ko, geb. 1932, flüch­te­te im Novem­ber 1938 mit einem Kin­der­trans­port nach Eng­land. 1946 zurück­ge­kehrt, enga­gier­te sie sich in der Frei­en Öster­rei­chi­schen Jugend (FÖJ) und bis 1969 in der KPÖ.

Der 1924 gebo­re­ne Robert Ros­ner gelang­te, eben­falls mit einem Kin­der­trans­port, 1939 nach Man­ches­ter. 1940 wur­de er als „ene­my ali­en“ inter­niert; nach der Ent­las­sung arbei­te­te er als Dre­her und war bei Young Aus­tria aktiv.

Mehr Infor­ma­ti­on: www​.exil​for​schung​.ac​.at | www​.import​undex​port​.at/​j​u​g​e​n​d​i​m​e​xil

Bit­te mel­den Sie sich unter s.usaty@exilforschung.ac.at an

Ort: blink­licht media lab / Insti­tut für die Geschich­ten der Gegenwart
Fischer­stie­ge 1–7, 1010 Wien

Pro­gramm-Jugend­Im­Exil

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