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Samstag, 26. September 2015

HÖRT ZU! Die Berichte aus Wien jetzt auch im Audio-Format

Zuletzt geändert am 23. Oktober 2022
Man muss nicht lesen, was 2.000 Jugendliche in ihren Berichten aus dem neuen OE geschrieben haben. Man kann es auch hören.

Man muss nicht unbe­dingt lesen, was 2.000 Jugend­li­che in ihren Berich­ten aus dem neu­en OE geschrie­ben haben. Man kann es auch hören. Zum Bei­spiel in den Pen­sio­nis­ten­hei­men der Stadt Wien. Im Sep­tem­ber waren wir mit unse­ren BERICH­TEN AUS DEM NEU­EN OE im Rah­men einer klei­nen Tour­nee in drei Häu­sern zum Leben zu Gast: auf der Hohen War­te, in der Donau­stadt und im Prater.

WIR-Berichte aus dem neuen OEsterreich

Fein mode­riert von Micha­el Kerb­ler lasen Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus der Busi­ness Aca­de­my Donau­stadt (BHAK Wien 22) vor Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern der Pen­si­ons­ten­hei­me aus ihren Tex­ten. Und sie­he da: es wur­den Brü­cken geschlagen. 

Erfah­run­gen, mit denen die Gene­ra­ti­on der heu­te 14- bis 24jährigen groß wird, decken sich teils mit jenen, die vie­le alte Men­schen in ihrer Jugend gemacht haben (& die uns, den in der 2. Repu­blik Gebo­re­nen, zum Glück bis heu­te erspart geblie­ben sind). „Ich bin auch ein Flücht­ling“, erzähl­te etwa ein 90jähriger Herr im Pen­sio­nis­ten-Wohn­heim in der Engerth­stra­ße. Eine Stun­de lang hat­ten er und fünf Dut­zend ande­re Bewoh­ner und Bewoh­ne­rin­nen des Hau­ses Pra­ter gedul­dig ange­hört, was Andrea Res­ni­kow­ski, Armin Saba­no­vic und ihre Leh­re­rin Petra Boog­man zu berich­ten hat­ten. Dann stand der alte Herr im Raum und erin­ner­te sich dar­an, wie er als jun­ger Mann aus sei­ner Hei­mat ver­trie­ben wor­den war.

WIR-Berichte aus dem neuen OEsterreich

Mög­lich wur­den die­se Begeg­nun­gen durch eine Initia­ti­ve der MA 17, die in der Stadt für die The­men Inte­gra­ti­on und Diver­si­tät zustän­dig ist, sowie die Gast­freund­schaft des Kura­to­ri­ums Wie­ner Pen­sio­nis­ten-Wohn­häu­ser (Dank an Ursu­la Strup­pe, MA 17 & Hei­ke War­muth, KWP). San­dra Frau­en­ber­ger, die zustän­di­ge Stadt­rä­tin, war gleich beim ers­ten Ter­min im Haus Hohe War­te dabei (Dan­ke!).

WIR-Berichte aus dem neuen OEsterreich

Fort­ge­setzt wird das Pro­gramm nun auf zwei Schienen:
# moti­viert durch die Lesun­gen wol­len Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner der Pen­sio­nis­ten­hei­me ihre Geschich­ten aufzeichnen;
# die Jugend­li­chen wer­den im Rah­men des neu­en Pro­gramm-Schwer­punkts „HÖRT ZU“ wei­te­re Lesun­gen bestrei­ten, die auch auf­ge­nom­men wer­den. Und zwar immer wie­der bei uns im Blink­licht Media Lab in der Fischer­stie­ge (1010 Wien, etwa am 29. und 30. Sep­tem­ber, sowie am 1. Okto­ber 2015) und im Rah­men einer gro­ßen Prä­sen­ta­ti­on in der Haupt­bü­che­rei Wien.

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Was es mit die­sem gel­ben HÖRT ZU auf sich hat, wird dem­nächst hier und auch im Schau­fens­ter des Blink­licht Media Lab auf der Fischer­stie­ge enthüllt.

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