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Montag, 10. Mai 2010

Ein feiner Schneider: Maßarbeit von Michael Gül

Zuletzt geändert am 23. Oktober 2022
„Die Menschen kaufen lieber Sakkos, die in Billiglohnländern unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt werden", sagt Schneidermeister Gül: "Hauptsache der Preis stimmt."

Karl Mer­katz hat schon bei ihm arbei­ten las­sen: Micha­el Gül erzählt nicht ohne Stolz, dass er in sei­nen bei­den Läden mit­un­ter auch Pro­mi­nenz bedient. Im Übri­gen ist Gül gut geer­det: „Die Men­schen kau­fen lie­ber Sak­kos, die in Bil­lig­lohn­län­dern unter men­schen­un­wür­di­gen Bedin­gun­gen her­ge­stellt wer­den. Haupt­sa­che der Preis stimmt“, sagt er und bedau­ert, dass die alte Hand­werks­kunst heu­te nur noch von weni­gen geschätzt wird. Deutsch hat Micha­el Gül übri­gens am Wie­ner Nasch­markt gelernt: als Ver­käu­fer hat er dort Lebens­mit­tel ange­prie­sen, bevor er sich sei­nen Traum erfül­len und Schnei­der wer­den konnte.

MICHA­EL GÜL, ATE­LIER VOGL­HU­BER, Mar­tin­stra­ße 74, 1180 Wien

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